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Weniger Kraftverkehr auf Görlitzer Straßen

Weniger Kraftverkehr auf Görlitzer Straßen

vom 24.01.2019

In Görlitz gibt es mehr Autos als vor zehn Jahren, aber die Straßen sind in der Gesamtbetrachtung weniger frequentiert. Das ist das positive Ergebnis einer Verkehrsanalyse der Stadtverwaltung. ÖPNV, Rad- und Fußgängerverkehr legen indes zu.

In der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses der Stadt Görlitz am 23.01.2019 sind die Verkehrszahlen mit Blick auf den individuellen Kraftverkehr der Görlitzer Hauptstraßen eruiert und ausgewertet worden. Einordnend stellt  der Leiter der Görlitzer Verkehrsplanung, Jens Kunstmann , fest: Der Kraftfahrzeugbestand in Görlitz hat zwischen 2008 und 2018 zugenommen. Aber dass die Kfz-Mengen im fließenden Verkehr laut den Zählungen stagnieren bzw. im direkten Vergleich sogar minimal rückläufig sind (3%), greifen aus Sicht der Stadtverwaltung die städtischen Maßnahmen in den Bereichen Fuß- und Radverkehr, sowie des ÖPNV. Also: Es ist weniger Autoverkehr in Görlitz unterwegs, obwohl es mehr Autos gibt. Natürlich gilt das nicht pauschal für die ganze Stadt, sondern es gibt stärker und schwächer frequentierte Stadtgebiete. Insbesondere die Görlitzer, die in der Stadt wohnen und arbeiten (also weniger die Ein- und Auspendler), nutzen häufiger die attraktiven Angebote des Umweltverbundes (Fuß, Rad, ÖPNV) und lassen das eigene Auto somit häufiger stehen. Görlitz hat hier aufgrund der Angebote und der architektonischen Besonderheit der Konzentration und räumlichen Nähe bei der Verkehrsfrequenz Vorteile. Ein weiterer Aspekt, der durch die Untersuchung belegt wird, ist die Zunahme von Kraftfahrzeugverkehr an der Grenze zu Zgorzelec. Der rege „kleine Grenzverkehr“ steht damit für den regen Austausch in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec.

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