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Denkmalhäuser & Bauten

Altstadtbrücke

Erstmals erwähnt ist die Görlitzer Altstadtbrücke Brücke 1298. Sie wurde mit Holz gebaut und musste immer wieder erneuert werden, da nicht nur die Belastung durch die Handelskarawanen ihren Tribut zollten, sondern auch Feuerbrünste, Hochwasser und Kriegseinwirkungen.

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Stadthalle

kein Text vorhanden

nur: Erklärung des Oberbürgermeisters Siegfried Deinege zum Sanierungsvorhaben Stadthalle

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Jugendstilkaufhaus

Es gilt als das schönste Kaufhaus Deutschlands und ist seit Wes Andersons Hollywood-Film "The Grand Budapest Hotel", für den es als Kulisse diente, bekannter denn je.

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Schönhof

Der bis ins 20. Jahrhundert tätige Brauhof war eines der vornehmsten Gebäude der Stadt, in dem zahlreiche Landesherren übernachteten. Aus mehreren Hauseinheiten zusammengewachsen, wurde der Bau nach dem großen Stadtbrand 1525 durch den Stadtwerkmeister Wendel Roskopf unter Einbeziehung des Vorgängerbaus ab 1526 wieder errichtet. Er gilt als das älteste mit einer Jahreszahl versehene bürgerliche Renaissancehaus Deutschlands. Tiefgreifende Umbauten wurden 1617 durchgeführt.

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Vogtshof

Bereits vor der Entstehung der Stadt befand sich hier die Burg des Landesherrn zum Schutz des Neißeüberganges an der via regia. Seit dem 13. Jahrhundert waren im "Foteshof" die Wohnung des obersten landesherrlichen Beamten und der Sitz des Amtshauptmannes. Er ist das älteste politische Zentrum der Stadt.

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Ratsapotheke

Das auch im Innern reich ausgestattete Bürgerhaus am Ausgang des wichtigsten Platzes der Stadt zur Peterstraße wurde ab 1558 im Stil der Renaissance überformt. Aus dieser Zeit stammt die jetzige Fassadengestaltung. Auf der Peterstraße haben sich für Görlitz typische Renaissancegiebel erhalten.

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Viadukt

Als einer der ersten großen deutschen Eisenbahnviadukte schwingt sich vom Obermühlenberg weit hinüber der 35 m hohe Neiße Viadukt mit seinen 30 Rundbögen und einer Länge von 475 Metern. Er ist von Görlitz aus der Schienenverkehrsweg in Richtung Polen.

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Rathaus

1369 zum ersten Mal erwähnt, war es Ort der städtischen Verwaltung, Macht und Gerichtsbarkeit. Seine heutige Gestalt ist Ergebnis mehrerer Umbauphasen. An der 1537/38 durch Wendel Roskopf d. Ä. angebrachten Verkündkanzel befindet sich seit 1591 das Standbild der Justitia als Wahrzeichen der hohen Gerichtsbarkeit des Rates.

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Straßburg-Passage

Mit einem Textilwarengeschäft in der Berliner Straße 7 begann die Entwicklung der Firma Otto Straßburg. Die Gewerbeausstellung im Jahre 1885 hatte Görlitz zu neuer Blüte geführt. Jahrelang nahm die Stadt an Einwohnerzahl zu, die Geschäftswelt kam auf ihre Rechnung, denn der Fremdenbesuch war sehr stark.

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Meridianstein

Der Meridianstein – eine steinerne Erdkugel - unweit der Stadthalle informiert über eine weitere Besonderheit der Stadt - hier wird die mitteleuropäische Zeit bestimmt, denn der 15. Meridian (östliche Länge) verläuft mitten durch Görlitz. Görlitz ist nämlich die einzige Stadt Deutschlands, die exakt auf dem 15. Längengrad östlich von Greenwich liegt. Deshalb ticken die Uhren hier am genauesten!

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Die Waage

Die Waage ist eines der wichtigsten Gebäude der "Zeile" und diente ursprünglich dem Wägen der eingeführten und zu verzollenden Waren. Sie wurde im Jahre 1600 über einem spätgotischen Erdgeschoss von Stadtbaumeister Jonas Roskopf errichtet, der sein eigenes Porträt mit Zirkel sowie das des Maurermeisters Elias Ebermann mit Kelle und des Waagemeisters Andreas Alert mit einem Gewicht als Konsolkopf verewigte.

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Bahnhof

Mit dem Anschluss von Görlitz an das sächsische und preußische Eisenbahnnetz 1847 und dem Bau des 475 m langen Neißeviaduktes entstand zunächst ein kleiner Bahnhof, errichtet von Maurermeister Gustav Kießler. Der angewachsene Schienenverkehr und der Ausbau von Görlitz als Verkehrsknotenpunkt machten zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Bahnhofsneubau notwendig.

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Landskronbrauerei

Hinter den denkmalgeschützten Backsteinmauern der 1869 gegründeten Landskron Brauerei am reizvollen Neißeufer wird noch immer nach traditionell handwerklichem Verfahren und mit offener, handgeführter Gärung gebraut. Dabei lagert das gute Landskron Bier unterirdisch in 12 m tiefen Gewölbekellern viel länger als üblich, um zwischen 6 und 12 Wochen je nach Biersorte zu reifen. Diesen Qualitätsanspruch bestätigen die jährlichen Auszeichnungen der DLG (Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft).

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Biblisches Haus

Das Haus wurde 1570 für den aus Weimar stammenden Waidhändler Hans Heinze umgebaut. Der Bildhauer Hans Kramer d. J. gestaltete den plastischen Fassadenschmuck mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Oben: Verkündigung des Engels an Maria, Geburt Christi, die Jordantaufe, das letzte Abendmahl, Kreuzigung Christi. Unten: Erschaffung Evas, der Sündenfall, Abrahams Opfer, Moses empfängt die Gebote, die Errichtung der ehernen Schlange.

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Finstertor und Scharfrichterhaus

Das Finstertor ist das einzige erhaltene Stadttor der ursprünglich dicht bevölkerten Nikolaivorstadt. Zwischen den Durchgängen konnte ein Fallgatter herabgelassen werden. Bereits 1455 wurde es als "Tor bei dem Totenwächter" erwähnt. Das angrenzende Fachwerkhaus im fränkischen Stil diente spätestens seit 1571 als Wohnung des Scharfrichters. Dieser hatte sich wegen seines unehrenhaften Berufes vor den Toren der Stadt anzusiedeln.

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Untermarkt 22 und Flüsterbogen

Am Untermarkt wohnten einst die reichsten Kaufherren. Das an der Nordseite des Untermarktes gelegene Haus Nr. 22 weist eine Besonderheit auf: ein Rundbogenportal, das ohne Zweifel aus spätgotischer Zeit stammt. Seinen Bogen säumt eine mit Kanten- und Kreuzblumen verzierte Umrahmung.

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Scultetus-Sternwarte

Die astronomischen Traditionen von Görlitz reichen bis in die Renaissance zurück. Hiervon zeugen die Uhren am Untermarkt, das Wohnhaus von Bartholomäus Scultetus in der Peterstraße und vor allem das Gymnasium Augustum auf dem Klosterplatz. In dem dortigen Turm befand sich seit 1856 eine Sternwarte. Sie wurde 1971 nach Görlitz-Biesnitz, unweit der Landeskrone, verlegt. Hier entstand in den Jahren von 1967 bis 1989 ein Observatorium mit Planetarium, das das einzige Niederschlesiens ist und zu den größten Sachsens zählt.

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Jägerkaserne

Diese Kaserne befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen, hügeligen "Hälterberge". Um Baufreiheit für die Ausdehnung der Stadt zu schaffen, wurden Ende der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts die mittelalterlichen Stadtbefestigungen größtenteils abgetragen. Das preußische Kriegsministerium rügte "die Beeinträchtigung, ... welche die Verteidigungsfähigkeit durch das eigenmächtig ausgeführte Niederreißen der Mauern und Ausfüllen der Gräben vom Frauentore bis längs des Grünen Grabens erlitten hat". Der Magistrat erhielt die strenge Auflage, eine besonders massive und verteidigungsfähige Kaserne für 600 Mann zu errichten.

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Waidhaus oder Renthaus

Die Geschichte des Grundstückes reicht bis in die Zeit vor der eigentlichen Anlage der Stadt zurück. Es war ursprünglich ein zur Burg des Landesherrn gehöriger Freihof böhmischer Dienstmannen. 1426 wurde hier "Eberhards Turm" niedergelegt. Im späten 14. Jahrhundert als Brauhof erwähnt, dann mehrere Jahrzehnte Schule, wurde das Gebäude auch als Wohnung für Bürgermeister und Richter genutzt. 1529 wurde es für den städtischen Waidstapel eingerichtet.

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